An Dingen des alltäglichen Gebrauchs zeigt sich der Charakter einer Stadt.
Köln. Eine Fernsehstadt, in der besonders viele Kabelhilfen leben. Auch Matrosen jeglicher Coleur, die es geschafft haben, den Rhein, die Erft oder einfach die Blut-Hirnschranke zwischen Ring und Belgischem Viertel zu durchschwanken, können hier posieren. Auf gar keinen Fall dürfen natürlich Prinzessinnen und Prinzen fehlen. Hierbei kann es jedoch zu saisonalen Schwankungen kommen.
(Die Luxusanfertigung des Kölschen Knipsers, von außen abschließbar, ist Gerüchten zufolge schon in Arbeit!)
Da in Berlin die Arbeitslosigkeit sowie auch die echte oder vermeintliche Kreativität gerade in manchen Vierteln sehr hoch ist, sind die Fotoautomaten explizit für "Arbeitslose Schauspieler" reserviert. Und besonders kurz vor Mitternacht knubbeln sich ganze Schlangen von selbstdarstellerischen Geburtstagen vor den Fotoboxen, um sich frisch ablichten zu lassen, schließlich sind sie per se stärker datumsgebunden als Hochzeiten.
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